Pressebericht Jazz-Club 9.5.2016



Willkommen in unserem Royal Garden

Jazz drinnen und draußen am Muttertagssonntag

(ez) „Für’s Wetter und weil es so passt“ stand am Anfang des Jazzfrühschoppens der „Royal Garden Blues“, denn auch der Garten des Jazz-Clubs lud zum Sitzen ein. Sichtlich gut gelaunt gingen die Herren der Sleepy Town Jazzband es an. Als Vorschlag für diejenigen, denen zum leidigen Thema des passenden Muttertagsgeschenks nichts eingefallen war, präsentierten sie gleich die Lösung: „I can’t give you anything but love“.

Schwungvolle Stücke wechselten mit eher gefühlvollen ab, und auch der älteste je auf Schallplatte gepresste Jazztitel, „The Original Dixieland One Step“ aus dem Jahr 1917, wurde gespielt. Er wäre gut zum Tanzen geeignet gewesen, ebenso wie „At the Jazzband Ball“. Und genau mit den Tanzkünsten einer jungen Dame beschäftigt sich „I wish I could shimmy like my sister Kate“. Dafür legte Wilfried Steinmetz seine Klarinette an die Seite und griff zum Mikro und Gerald Jakubus steuerte ein fulminantes Tuba-Solo bei. Das Instrument ist mit seinen 11 kg Blech, gut einem Meter Höhe und einem Schalltrichter von knapp einem halben Meter auch optisch immer wieder beeindruckend.

Beeindruckende Soli von Posaune (Hans Hävker) und Trompete (Peter Hein) bei vielen Stücken, dann doch auch eins vom Schlagzeug (Roland Bethold) beim „Tiger Rag“ und der insgesamt satte Sound und die Spielfreude der Musiker bekamen reichlich Applaus. Die Sleepy Town Jazzband hat eben ihre Fans aus nah und fern und die kommen auch am Muttertag.

Als nächstes Konzert gibt es am 17. Juni „Modern Gipsy Music“ mit dem Trio Natascha Osterkorn.