

Tageskarte 29,- € ermäßigt 24,- €
Festivalkarte 50,- €, ermäßigt 42,- €
Freitag
19:00 Uhr - Ingi Bjarni Trio (Island)
Ingi Bjarni Skúlason ist ein isländischer Pianist und Komponist, der seine eigene Poetik prägt. Er hat 7 Alben mit seiner Musik veröffentlicht und tourte sowohl in Europa als auch in Japan. Er macht seine eigene Art von Volksmusik mit der Freiheit der Ausdruckskraft und Raum für lyrische und freie Improvisation.
Im Laufe der Jahre hat Ingi Bjarni seine Originalmusik mit einer Vielzahl von Musikern in Island und Europa aufgeführt. Er war auf zahlreichen internationalen Jazzfestivals zu sehen, darunter Jazzahead (Bremen), Transilvania Jazz Festival, Elbjazz (Hamburg), Copenhagen Jazz Festival, Vilnius Jazz Festival, Lillehammer Jazz Festival, Nordic Jazz Comets und Reykjavík Jazz Festival. Darüber hinaus hat er Konzerte in Island, Japan, Schweden, Deutschland, Großbritannien, Estland, Lettland, den Färöer-Inseln, Belgien und den Niederlanden gegeben.
Vier seiner Alben wurden für die Icelandic Music Awards nominiert. Im Jahr 2020 wurde er als vielversprechendster Jazzkünstler in Island ausgezeichnet und erhielt 2025 den Preis für die Jazzkomposition des Jahres. Seine Arbeit wurde international anerkannt und gelobt und wurde in einer Vielzahl von Zeitschriften, Blogs und anderen Medien positiv bewertet.
Ingi Bjarni absolvierte 2016 einen Bachelor-Abschluss in Jazz Performance am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Koninklijk Conservatorium). Im Frühjahr 2018 absolvierte er einen spezialisierten Masterstudiengang in Komposition, Nordic Master: The Composing Musician, mit Semestern in Göteborg, Kopenhagen und Oslo. Das Programm betonte künstlerische Werte und kompositorisches Handwerk und ergänzte seinen früheren Fokus auf klassische Jazz-Klavier-Performance. Zu seinen Lehrern und Mentoren gehörten Misha Alperin, Anders Jormin, Helge Lien, Aaron Parks, Eyolf Dale, Eric Gieben, Agnar Már Magnússon und Helge Sunde. Im Frühjahr 2024 absolvierte er ein Diplom in Kunstpädagogik an der isländischen Universität der Künste.
Neben seiner Arbeit als Performer und Komponist ist Ingi Bjarni als Musikpädagoge tätig, unterrichtet Klavier und begleitende Studenten sowie Vorträge über Flow und musikalische Kreativität – vor allem an der isländischen Universität der Künste und der Akademie für Musik und Theater in Göteborg. Er hat auch In Duo With, eine Konzertreihe und ein YouTube-Programm, erstellt und moderiert, in dem er isländische Musiker zu Gesprächen über Improvisation und Musikmachen einlud, gefolgt von Duo-Auftritten.
Das Ingi Bjarni Trio ist die am längsten laufende Band des
isländischen Pianisten und Komponisten, mit Bárður Reinert Poulsen am
Kontrabass und Magnús Trygvason Eliassen am Schlagzeug. Ihr 2024
erschienenes Album Fragile Magic wurde international gelobt, und sein
Stück Visan gewann Jazz Composition of the Year bei den Icelandic Music
Awards 2025. Das Trio wurde auch nominiert für: Performer of the Year
und Album of the Year. Die Musik ist sensibel, entspannt und leise
gewagt
Die Quelle der Musik ist mysteriös. Es ist wie eine versteckte
Sprache, die Komponisten und Musiker zu enthüllen versuchen. Ihre
Aufgabe ist es, diese Einblicke in Melodien zu entschlüsseln und in
etwas Verständliches zu verwandeln – in Musik. Aber um diese Quelle
wirklich zu verstehen und zu erschließen, braucht man Magie. Wenn sie am
besten sind, sind Musiker wie Zauberer, die mit dieser Substanz
arbeiten, die oft schwer fassbar ist. Diese Perspektive auf die
Musikschöpfung war die Inspiration für das Album „Fragile Magic“ – das
neueste Trio-Album.
Lineup
Ingi Bjarni Skúlason — Klavier
Bárður Reinert Poulsen — Kontrabass (Espen Berg Trio)
Magnús Trygvason Eliassen — Schlagzeug (ADHS)
21:00 - Frankfurt Swing All Stars
Weltklasse-Jazz mit Witz, Charme und zeitlosem Drive
Wenn sich sechs der profiliertesten Solisten der europäischen
Jazzszene zu einem Ensemble zusammenschließen, entsteht eine
musikalische Intensität, die weit über das Gewöhnliche hinausgeht. Die
Frankfurt Swing All Stars sind eine „Supergroup“ des klassischen Jazz,
deren Markenzeichen eine seltene Kombination ist: absolute technische
Perfektion, gepaart mit mitreißendem Entertainment, großer Spielfreude
und einer gehörigen Portion Witz.
In der Tradition der Jazz-Metropole
Frankfurt am Main stehend, tragen die Allstars den Geist der großen
Swing-Ära der 30er und 40er Jahre in die Gegenwart. Ihr Sound ist eine
Hommage an die legendären Clubs von New York und Chicago, bereichert
durch die moderne Virtuosität international gefeierter Solisten. Dabei
ist ein Auftritt der Allstars niemals ein steifes Museumsstück – das
Ensemble zelebriert den Jazz mit einem Augenzwinkern und einer Energie,
die das Publikum ab dem ersten Takt abholt.
Die Besetzung: Ein „Who is Who“ der Solisten
Colin Dawson (Trompete & Vocal): Der britische Weltklasse-Solist besticht durch seinen strahlenden Ton und sein charismatisches Entertainment. Er erhielt 1978 in New Orleans Unterricht von Jabbo Smith und ist seit 1988 festes Mitglied der renommierten Allotria Jazzband. Dawson tourte weltweit mit Stars wie Ray Brown, Clark Terry und Buddy DeFranco.
Matthias Seuffert (Saxophon & Klarinette): Ausgezeichnet mit dem französischen Prix Sidney d’Or, reicht seine Spannweite vom Hot Jazz über Swing bis zum Bebop. Der international gefragte Solist ist seit 2024 Mitglied der legendären Barrelhouse Jazzband und lehrte unter anderem am Trinity College of Music in London.
Gerd Carling (Saxophon & Posaune): Das schwedische Multitalent stammt aus der berühmten Carling Family und beherrscht eine Vielzahl von Instrumenten. Neben ihrer internationalen Musikkarriere ist Gerd Carling Professorin für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt.
Dirk Raufeisen (Piano & Vocal): Er gilt als einer der herausragenden Pianisten Europas. Geprägt durch amerikanische Gospel-Gottesdienste, arbeitete er im Laufe seiner Karriere mit Jazz-Größen wie Charly Antolini, Jimmy Woode, Hugo Strasser und Bill Ramsey zusammen und leitet sein eigenes Studio „Diraton“.
Bernd K. Otto (Banjo & Gitarre): Der Gründer und Leiter der Frankfurt Swing All Stars ist ein Urgestein der Jazzszene. Er war über 20 Jahre Mitglied der Barrelhouse Jazzband und organisierte als erfahrener Booker zahlreiche Auftritte für Legenden wie Hugo Strasser und Bill Ramsey.
Jörg Kuhfuss (Sousaphon & Vocal): Nach seiner Profi-Karriere bei Rod Mason and his Hot Five gründete er die Oklahoma Washboard Stompers. Er ist bekannt für seine authentische Interpretation des Jazz-Gesangs der 20er Jahre, den er mit einer unvergleichlichen Energie auf die Bühne bringt.
Samstag
19:00 Uhr - SuperSalad
SUPERSALAD ist Jazztradition mit modernem Sound und Songwriting am Puls der Berliner Grossstadt. Vier Musiker, Komponisten, Arrangeure und Bandleader – Ihre unterschiedliche Musik vereint in der gemeinsamen Vision eines Sounds. Lyrische Klangflächen verwachsen mit kraftvoll urbanen Grooves, eingängige Melodien mit krummen Taktarten und sich dekonstruierenden Kollektivimprovisationen.
JAN VON KLEWITZ und sein Altsaxophon sind seit vielen Jahren eine feste Größe in der Berliner Jazzlandschaft und auf vielen Veröffentlichungen bei ACT, Sony, Universal und Traumton (z. B. mit Nils Wülker, Kaleidoscope, Thärichens Tentett) zu hören. Von Klewitz wirkte nach seinem Studium an der Musikhochschule in Köln im Berlin Contemporary Jazzorchestra mit Alexander von Schlippenbach, Evan Parker und Aki Takase und ist Mitglied des Deutsch-Französischen Jazzensembles. Neben zahlreichen Theater- und Rundfunkproduktionen ist der Saxophonist auch als Komponist und Arrangeur für Yakou Tribe und Spiritual Standards tätig, mit denen er unter anderem in den USA, Südamerika, Singapur und Afrika auf Tournee war.
BENJAMIN VON POSER wuchs in den USA, Berlin, Freiburg und Hamburg auf, nach seinem Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden zog er nach Berlin. Durch seinen Professor Matthias Bätzel entstand eine besondere Affinität zum BeBop und der Hammondorgel. Als Sideman bei verschiedenen Pop- und Hip Hop-Formationen entwickelte der Pianist ein besonderes Gespür für Sounds und moderne Klangkonzepte. Von Poser war in verschiedenen Studio- und Theaterproduktionen (z. B. Staatsschauspiel Dresden) zu erleben.
THOMAS FÜLBIER sein Gefühl für groove und feel mit großem musikalischem Einfühlungsvermögen machen ihn zu einem gefragten Begleiter. Als Solist verbindet er dynamisch-intuitive Energie mit klaren melodischen und motivischen Strukturen. Aufgewachsen in den urbanen Fluten Berlins, studierte er an der dortigen Hochschule für Musik Hanns Eisler und am Berklee College of Musik in Boston. Er ist Initiator von SUPERSALAD und spielt in den verschiedensten Projekten u. a. dem Berlin-Jazzaward Gewinner Son y Salsa Club Orquesta, in Studio-, Radio- und Theaterproduktionen (Berliner Ensemble, Komische Oper).
PAUL PEUKER, geboren 1987 in Freiberg/Sachsen, entdeckte für sich die Gitarre als junger Teenager, inspiriert von Bands wie Led Zeppelin oder Pink Floyd. Während des Studiums an der HfM Dresden fand er zum Jazz und entwickelte eine zweite Leidenschaft: die Komposition. Im Anschluss an sein Studiengang Jazzgitarre folge das Master in Komposition. Mit eigenen Projekten wie Axiom und Peuker8 aktiv und erfolgreich, kann er bereits auf einige Veröffentlichungen bei renommierten Jazzlabels zurückblicken.
21:00 Uhr - Albie Donnelly Supercharge
Albie Donnellys vierzigjährige Bühnenerfahrung garantiert eine sichere Auswahl der Stücke, die einfach jedem Spaß machen. Albie beschreibt das so: „Diese Songs sind das einzig Wahre. Hier geht es nicht darum, große Kunst zu produzieren oder ein ganz wichtiges Statement abzuliefern. Es sind einfach großartige Songs, die swingen und die Leute lächeln lassen.“
Als Gründungsmitglied von Supercharge im Jahr 1974 hat Albie Donnelly nun mehr als vierzig Jahre Bühnenerfahrung und sorgt immer noch für soliden Sound sowohl als Leadsänger als auch als Tenorsaxophonist. Die Band gehört mittlerweile zu den verehrtesten Livebands im Musikzirkus.
Unvergessen sind die legendären Auftritte der Band im Marquee Club und den Nashville Rooms, die Richard Branson mit Virgin realisierte. 1976 gab es mit der Eröffnung des Auftritts von Queen beim Hyde Park Festival einen weiteren Triumph.
Mit „Get Hip“ fügt Supercharge ein weiteres Kapitel zur Bandstory hinzu. Das Album wird weitere Fans begeistern, sie zum Strahlen bringen und in Bewegung versetzen. Die Verbindung mit der Strictly Come Dancing Band versetzt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Kick.
Sonntag 11:00 Uhr
Original SLEEPY TOWN JAZZ BAND
Die Band wurde
1986 von Mitgliedern des jungen Jazz-Club Holzminden e.V. gegründet, um
in einer typischen NewOrleans-Besetzung gemeinsam Oldtimejazz zu
spielen. Aus dieser Formation kann man in der STJ Band immer noch Roland
Berthold am Schlagzeug und Wilfried Steinmetz auf der Klarinette hören.
Den Namen gab sich die Band, da Kultur und Industrie in Holzminden zu
der Zeit leider noch zu verschlafen waren, um Interesse an der dieser
Art der Musik zu haben.
Als Marschband besteht die STREETBAND aus der typischen Trompete-Posaune-Klarinette- Melodieformation, unterstützt von Tuba, Banjo und Schlagzeug. Musiziert werden selbstverständlich die Titel, die auch die New Orleans Marschbands beim Zug durch ihre Stadt spielten, sowie karibisch-creolische Melodien, aber auch Volkslieder und Schlager in der bandtypischen Interpretation. Somit wird die Lebens- und Musizierfreude der US-Südstaaten und Karibik nach Norddeutschland importiert!
Anschließend Open Stage
Kartenreservierungen ab sofort per email: karten@jazz-club-holzminden.de
für Symrise Mitarbeiter bei Reinhard Mühe

