Pressetext Jazzclub 31.10.2016

Von der Waterkant zum  Jazz-Club Holzminden 

Holzminden (r) Am Freitag, 26. Oktober servierten „Les Bummms Boys“ dem Holzmindener Publikum auf der Bühne am Bahnhof wieder einmal einen erfrischenden Cocktail aus ihrem reichhaltigen Repertoire

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Symrise und Jazz-Club, der Symbiose aus Duft, Geschmack und Klang kam die Rostocker Ausnahmeband gern wieder an die Weser, wo sie sich inzwischen schon fast zuhause fühlt. Durch das sehr abwechslungsreiche Programm führten an Gitarre und Gesang Stefan Engelstädt, sowie am Bass und Gesang Sebastian Powillut. Die Texte der überwiegend selbstgeschriebenen Lieder waren deutsch, eine der wenigen Ausnahme hierzu war beispielsweise „Ring of Fire“ auf tschechisch, ein seltenes, aber sehr interessantes Erlebnis. Informativ, aber auch spaßig war die Ode an den Eisprung und für die Kinder der Lobgesang auf die Schecke oder den Meisenmann. Für den richtigen Drive sorgte Tom Ludwig an einem um etliche Zusätze erweiterten Schlagzeug. Zu jeder Spielart, sei es Folk oder Pop oder Swing, wie beispielsweise beim Rinderwahn, fand er die passenden Intros und bei einigen Stücken  auch Soli. Für diese allerdings waren in erster Linie zuständig der Posaunist Erik Weyer und am Altsaxophon Felix Unger. Unterlegten sie zunächst die Melodien mit Riffs und Fills, brach dann immer wieder einer von ihnen aus zu einem rasanten Alleingang, der jedem New-Orleans-Jazzkeller alle Ehre gemacht hätte. Alles in Allem ein sehr unterhaltsamer Konzertabend, und folgerichtig forderte das zahlreiche und gut motivierte Publikum dann auch Zugaben, und die Band ließ es sich nicht nehmen, derer sechs aufzutischen, darunter auch Klassiker, wie Everybody loves somebody und vieles mehr. Ein Folgekonzert wird es sicher geben und darauf können wir uns bereits jetzt schon freuen.

Als Nächstes aber erwarten uns dann am  17.November die Crosswalkers mit ihren fetzigen Beatlesinterpretationen, kommt und habt Spaß !