Pressebericht Jazz-Club 26.8.2016


Wie das Wetter, so der Blues

Ein wahrhaft heißer Abend im Jazz-Club mit Hot’n‘Nasty

(ez) So heiß wie am Freitag beim Konzert ging es im alten Bahnhof schon lang nicht mehr her – in jeder Hinsicht. Die Kultband aus dem Ruhrpott machte ihrem Namen alle Ehre mit echt heißer Musik und gewollt fiesem Outfit. Ihr aktuelles Album heißt „Boost“, also „aufdrehen“.

Und von Anfang an drehten die vier Musiker voll auf, zu Recht haben sie sich das Etikett „Powerblues“ umgehängt. Den Regler bis zum Anschlag gedreht, unter Dampf und stampfend kam der Blues daher. Laut war es schon, aber nicht gewaltsam, und verhaltene Partien und filigrane Gitarrenläufe boten willkommene Abwechslung. „Message from the Gods of Rock’n’Roll“, rein rockige Titel, mitreißende Boogie Woogie Songs, Rhythm and Blues, die Musiker sind in allen Sparten zuhause.

Die Gitarre von Malte Triebsch prägt den Sound der Band, und seine hervorragenden Soli begeisterten die Zuhörer. Dominique Ehlert schonte sein Schlagzeug nicht, seine wirbelnde Energie stand ganz im Gegensatz zur Haltung des Bassisten Jacob Müller. Der schien zeitweise total weggetreten, so tief versunken war er in sein Spiel. Robert Collins, der Sänger der Band, überzeugte mit seiner rauen Rock- und Blues-Stimme und bot mit Schirmmütze, gekonnt grimmiger Miene und handgeschnitztem hölzernem Mikroständer zudem auch noch etwas fürs Auge. Die Gäste im Club ließen sich von dieser Spitzenband gern mitreißen und belohnten die Musiker mit langanhaltendem stürmischem Applaus.









Vorbericht

Konzert am 26.08.2016 20°° Uhr

Hot`n ́Nasty existiert bereits seit Beginn der 90er Jahre und gehört zur ersten Liga der deutschen Blues- und Rockszene. Die aktuelle Besetzung besteht aus Gründungsmitglied Malte Triebsch (Gitarre), Dominique Ehlert (Schlagzeug), Jacob Müller (Bass) und Robert Collins (Gesang), der den im April 2013 verstorbenen Sänger Patrick Pfau ersetzte.

Robert hat bereits mit illustren Musikern wie T.M. Stevens, John Hayes (Mothers Finest), Raoul Walton (Westernhagen), Charly T. (Westernhagen) und Wolf Simon (Klaus Lage, Axxis) zusammengearbeitet. Hot’n’Nasty wurde Ende 2009 mit dem deutschen Rock- und Pop-Preis in den Kategorien „Bestes Rhythm & Blues Album“ (1.Platz) und „Beste Rhythm & Blues Band“ (2.Platz) ausgezeichnet.

Die Qualität und die Power der Band sorgten zudem dafür, dass internationale namhafte Rockgrößen wie z.B. Wishbone Ash, Dr. Feelgood, Walter Trout, Ana Popovic und Chris Farlowe auf Hot`n ́Nasty aufmerksam wurden und die Band immer wieder als Support-Act verpflichteten. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie diverse TV-Specials brachten der Band eine große Fangemeinde ein. Im Ruhrgebiet, aus dem die Musiker stammen, genießt
die Band bereits Kultstatus.

Hot’n‘Nasty's aktuelle CD „Boost“ wurde von Martin Meinschäfer in den Megaphon-Studios aufgenommen.
Die Reaktion der Fachpresse auf „Boost“ war euphorisch und voller Lobeshymnen. „Boost“ ist locker besser ist als das, was Eric Clapton alle Jahre herausbringt.”, titelte der Rolling Stone. In der Ausgabe 04/12 der Musikerzeitschrift Guitar wurde „Boost“ sogar zur CD des Monats gekürt.

Super-Musiker, das abwechslungsreiche Programm und die Bühnen-Show von Hot`n ́Nasty lassen jedes Konzert zu einem besonderen Ereignis werden, sowohl auf großen Festival-Bühnen, alsauch in den Blues-Kneipen.

Hörproben auf YouToube